antonius Wohnen

Nic: „Es gibt jeden Tag etwas Lustiges, über das ich mich freue oder worüber ich lachen kann.“

„Natürlich gibt es auch manchmal schwierige Erlebnisse, die mich beschäftigen. Es ist schön, zu beobachten, welche Besonderheiten jeder einzelne Bewohner auf der Wohngemeinschaft hat. Ich versuche, auf diese individuellen Bedürfnisse einzugehen. Jeder Feiertag (einige davon waren mir gar nicht mehr so präsent) wird hier bewusst wahrgenommen und gefeiert. Jeden Sonntag gibt es Kaffee und Kuchen. Es ist wie in einem Zuhause. Es gibt feste Rituale.

Ich war auch bei einer 3-tägigen Freizeit der Wohngemeinschaft dabei. Das war wie ein Kurzurlaub für die Bewohner. Das hat allen total Spaß gemacht. Es wird nie langweilig. Die Tätigkeiten, die ich verrichte, sind total abwechslungsreich.

Ich hatte vor meinem antonius Jahr etwas Angst vor der Pflege, auch weil es da um sehr intime Handlungen an einem anderen Menschen geht. Ich wurde aber sehr gut an diese Aufgaben herangeführt. Mittlerweile habe ich gelernt, diese Tätigkeiten selbstverständlich auszuführen. Ich habe auch gelernt, mit Menschen wertschätzender umzugehen, sie gut zu behandeln und auf ihre Gefühle und Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Ich schätze jeden Bewohner als Individuum, als einen Menschen wie mich selbst.

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